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1782 Einweihung der Kirche von St. Vigil. Wer die Kirche zum ersten Mal betritt stellt sich unweigerlich die Frage: wie hat es die bäuerliche Bevölkerung des einst verlassenen Bergdorfes geschafft ein Werk von derartiger Schönheit zu schaffen ? |
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| 1880 Die Tourismus-Ära beginnt. Es treffen die ersten Touristen ein, angezogen von der Schönheit der bleichen Berge. Eines der ersten Gasthöfe von damals befindet sich am Eingang des Dorfes und ist noch heute im Originalzustand. |
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| 1914 Die Elektrizität kommt. Das Foto zeigt die erste Wasserkraftzentrale unterhalb des Gasthofes Monte Sella. Heute versorgen ganze sechs Kleinkraftwerke am Vigiler Bach das Dorf mit Strom. Ein Pionier der Elektrifizierung der Gemeinde Enneberg ist Hans Mutschlechner. |
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| 1915 Die Dolomitenfront des “Grossen Krieges” durchquert das Gemeindegebiet Enneberg. Durchwandert man den “Friedensweg” auf der Fanes-Alm, kann man sich an den Kriegsschauplätzen in die Rolle unserer Großväter versetzen, die an der Dolomitenfront gekämpft haben |
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| 1962 Die erste Gondelbahn “Piz de Plaies” wird in St. Vigil gebaut. Heute gehört das Netz der Aufstiegsanlagen des Kronplatzes zu den bekanntesten und meistbesuchten Europas. |
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| 1980 Geburt des Naturparks “Fanes-Sennes-Brags,” welcher sich großteils im Gebiet Enneberg befindet. Die Landschaften des Naturparks sind einfach fabelhaft, genau so wie die zahlreichen Legenden, die vom Reich der Fanes und seines Schlosses erzählen, welches womöglich tatsächlich existiert hat. Es ist durchaus vorstellbar, dass es in der Antike eine Kultur auf über 2000 m Meereshöhe gegeben hat. Die Tatsache, dass die Höhlenbären, reine Pflanzenfresser, im Fanes-Gebiet auf 2800 m ü.d.M. gelebt haben, beweist, dass das damalige Klima ohne weiteres die Besiedelung dieser Höhenlagen ermöglich hat. |
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| 1985 Großes Fest in St. Vigil in Enneberg zur Feier der 2000-jährigen Geschichte des ladinischen Volkes, die 15 v. C. mit der Unterwerfung der Räter durch die Römer begonnen hat. So entstand unsere ladinische bzw. Rätoromanische Sprache, die bis heute in einigen Alpenregionen erhalten geblieben ist, u. a. auch in unseren Dolomitentälern um das Sellamassiv. Wer sich für die ladinische Geschichte interessiert kann das Ladinische Institut Micurà de Rü und das Ladinische Museum im Nachbardorf St. Martin in Thurn besuchen. |
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| 1987 Willi Costamoling entdeckt im Enneberger-Gebiet sensationell die bislang höchstgelegene Bärenhöhle der Art Ursus spelaeus auf 2800 m ü.d.M. Die Interessierten können die berühmte Höhle auf der Fanes-Alm besichtigen oder sich im Naturparkhaus in St. Vigil über die Höhlenbären und die andere Großkatzen informieren, die vor 50.000 Jahren bei uns gelebt haben. |
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| 2003 Auf dem Gipfel des Kronplatzes wird die größte Glocke des Alpenraumes installiert. Sie wiegt rund 18000 kg und hört auf den klangvollen Namen „Concordia“. Vom Glockenpodest aus genießt man eine bezaubernde 360°-Panoramasicht |
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2009
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